Ein Club von Mauerblümchen in den Bars

- 4 Seiten - 'Victor Schluff' in 'Treffpunkt Pattaya' -

- In manchen Bars finden sich Frauen, die wirklich mit niemand mitgehen. Sie haben ihre Gründe, aber auch sie können hier leben -

Man sollte nicht glauben, daß es in Pattaya noch Mauerblümchen gibt. Bei dem regen Verkehr, der hier herrscht, erwartet man, daß diese Gattung in den Straßen der Stadt zumindest genau so selten anzutreffen ist, wie etwa Löwenzahn oder ,Rühr-mich-nicht-an‘. Auch Pa, die aus Ubon kommt, hätte nie geglaubt, daß es hier Mauerblümchen gäbe - und nun war sie eins.

Sie hatte eine hübsche Figur, war hochgewachsen und schlank, hatte helle Haut, eine lange, gerade Nase und dunkelbraune Haare. Ja, ihr Vater war ein Farang, aber ihre Mutter hat nie viel von ihm erzählt. Ihre Mutter hat früher lange in Pattaya gelebt, bis sie nach Ubon zurückgekehrt ist, wo sie sich im Dorf ihrer Großmutter neben deren großem Holzhaus ein eigenes kleines Steinhaus gebaut hat, das der Stolz des Dorfes wurde, denn es war wesentlich besser und vor allen Dingen auch teurer als das große Holzhaus des Kamnan, des Dorfvorstehers

Früher hat Pa in dem großen Holzhaus zusammen mit der Großmutter gelebt. Von dort ist sie dann auch zur Schule gegangen und nach der Schule ist sie noch ein paar Jahre dort geblieben hat tatenlos herumgesessen und auf Wunder gewartet, bis der Großvater einen jungen Mann aus Ubon geholt hat, den sie heiraten mußte. Nach der Hochzeit ist sie von zuhause weggezogen und hat drei Jahre mit dem jungen Mann gelebt. Nein, eigentlich hätte die Mutter das schöne neue Haus nicht bauen müssen, meint Pa, denn jetzt vor knapp einem Jahr ist die Großmutter gestorben und das große Holzhaus steht ganz leer.

Die Mutter hatte daran gedacht, das Haus der Großmutter zu vermieten, aber es gab auch noch viele andere leerstehende Häuser und niemand wollte dort ein Haus mieten. Die Bewohner zogen in die Städte. Pa sinnierte, wenn die Mutter das Steinhaus nicht gebaut hätte, dann hätte sie jetzt sicherlich mit der Mutter glücklich in dem großen Holzhaus leben können. Aber nun hatte die Mutter das ganze schöne Geld, das sie verdient hatte, für das neue Steinhaus ausgegeben und es war nicht mehr genug übrig, daß sie dort ohne große Kosten und Probleme mit ihrer Mutter leben konnte.

Pa war drei Jahre verheiratet gewesen und hatte eine kleine Tochter, die jetzt bei der Mutter lebte. Während der drei Jahre hatte Pa mit ihrem Mann am Rande der Stadt Ubon gelebt. Als ihr Mann eines Tages seine Arbeitsstelle verloren hatte, ging er nach Bangkok und hat sich seitdem noch nicht wieder gemeldet, seit gut anderthalb Jahren. Pa hatte noch eine Weile gewartet und sich Geld von der Mutter geliehen, bis die gemeint hatte, es sei billiger, wenn sie mit ihrer kleinen Tochter zur Mutter käme. Nach einemweiteren Jahr ohne Arbeit und ohne Einnahmen hatte die Mutter dann gemeint, daß Pa wohl nichts anderes übrig bleibt, als auch nach Pattaya zu gehen und dort ihr Leben zu verdienen, wie die Mutter es früher getan hat, denn sie hätte nicht mehr soviel Geld, als daß Pa fortwährend mit ihrer Tochter bei ihr leben konnte, ohne selbst Geld zu verdienen.

Pa hatte dann von der Mutter sehr viele gute Ratschläge, dafür aber recht wenig Geld bekommen und war daraufhin nach Pattaya gefahren, wo sie schon ein halbes Jahr an einer Bar gearbeitet hatte, die aber schließen mußte, weil keine Gäste kamen. Nun war Pa schon seit fünf Monaten in einer gutgehenden Bar an der Second Road, aber bisher war sie trotz des guten Betriebs erstaunlicherweise immer noch nicht ausgelöst worden.

Wenn ich angedeutet habe, Pa war dekorativ, so habe ich damit wohl auch die meisten ihrer Charaktereigenschaften ausführlich beschrieben. Pa stand meistens halb verdeckt hinter der Kühltruhe mit den Getränken und sah freundlich lächelnd dem Betrieb zu, womit sie sich so geschickt verhielt, wie die sympathischen Beamten, die auf ihrer Arbeitsstelle nur wenig stören, indem sie freundlich lächelnd auf Geld warten. Nur wenn die Chefin nicht da war, dann saß, hing oder lag Pa in der hintersten Ecke der Bar, wo man nur noch einige Quadratzentimeter ihre Körpers erblicken konnte. Eines Tages fragte eine Kollegin nach ihren Erfahrungen. Nein, mit den Getränken kannte sie sich nicht aus, meinte sie, sie sei noch neu hier. Nur Bier, das könnte sie schon bringen, aber die anderen Getränke kennt sie nicht. Auf die Frage: "Und die Farang?" Die Farang stören sie nicht, beteuert Pa, die wären manchmal ganz lustig.

Lek geht gerade an ihr vorbei und hört die letzten Worte. Lek ist wirklich klein, dafür aber sehr rundlich und sie gehört auch schon zu den Auslaufmodellen. Mit ihrer Knollennase, einem fleckigen Gesicht und den Haaren, die sie sich offensichtlich regelmäßig von einigen Mäusen an der Bar trimmen läßt, gehört sie nicht zu den Schönheiten der Bar, aber Lek ist eine allgemein beliebte Ulknudel. Auch sie gehört zum Club der Mauerblümchen. Wahrscheinlich kommt das daher, daß kein Farang sie wollte und jetzt rächt sie sich und sagt, daß sie keine Farang will. Sie kümmert sich um die Gläser, kennt sich mit allen Getränken und allen Tricks aus und ist in krassem Gegensatz zu Pa dauernd in Bewegung.

Als sie an Pa vorbeihuscht, die zwar sagt, die Farang wären ganz lustig, selbst aber dauernd hinter der Kühltruhe Verstecken spielt, meint Lek zu ihr, die Farang könnten noch viel lustiger werden, wenn sie sich einmal dazu aufraffen könnte, ihren Hintern aus dem Eiskasten zu nehmen und zu den Farang hinüberzugehen. Doch das ist für Pa kein Argument: "Dann gucken die wieder so komisch und sagen irgend etwas, was ich doch nicht verstehe und dann wird es langweilig und dann komme ich doch wieder hierher zurück, da kann ich auch gleich hier stehen bleiben."

Nein, Englisch hat sie noch nicht gelernt, aber das liegt nur daran, daß ja keiner mit ihr Englisch spricht und außerdem hat sie nicht genug Geld für einen Englischlehrer. Deswegen braucht sie auch nicht mit den Farang zu sprechen, weil sie die ja doch nicht versteht und die Farang, die sprechen ja auch alle kein Thai. Auf die indezente Frage, was sie wohl glaubt, warum kein Farang sie mitnimmt, meint sie überzeugt, daß sie das nicht weiß, vielleicht wäre sie nicht hübsch genug, oder die Farang hätten eben einen anderen Geschmack oder sonstwas. Lek huscht wieder vorbei und meint, Pa wäre schon gut, man müßte sie nur einmal in Bewegung bringen. Aber Pa will davon nichts wissen. Statt dessen erzählt sie, daß Lek überhaupt nicht mitreden darf, weil Lek schon weit über vierzig Jahre alt und erst mit dreißig Jahren aus ihrem Dorf im Isan hervorgekrochen ist und bisher weder ein Kind noch einen Farang gehabt hätte und sie würde wetten, daß Lek nicht einmal weiß, was sie machen müßte, um ein Kind zu haben.

Voller Dankbarkeit für diese Worte gießt ihr Lek einen halben Kübel mit Eiswürfeln und kaltem Wasser in den Rückenausschnitt ihres Kleides, worauf Pa mit einem spitzen Schrei hinter der Kühltruhe hervorprescht und ihre attraktive Vorderfront weit nach vorne streckt, um den Eiswürfeln zu entgehen. Sofort ertönt lautes Gelächter und Pa erntet diverse anerkennende Bemerkungen über ihr Aussehen von den Farang, von denen auch sofort einer meint, sie solle doch mal etwas nach vorne kommen. Aber Pa denkt nicht ans Geschäft und schon gar nicht an männliche Gesellschaft, sie sinnt vielmehr auf Rache, nimmt einen Eiswürfel und geht auf Lek zu.

Die aber nimmt ihr den Eiswürfel blitzschnell ab, steckt ihn in den Mund und meint: "Gut, kannst mir gleich noch einen bringen." Gelächter, aber Pa lacht mit. Sie will sich in ihre neutrale Ecke ganz nach hinten verziehen, aber da liegt inzwischen Ao in süßem Schlummer. Ao war mit einem Farang auf Ko Samet gewesen und erst kurz vor sechs Uhr zurückgekommen. Sie hat sich dann nur geduscht und hat überhaupt nicht geschlafen, klar daß sie Mitleid verdient sowie als auch den Schlummerplatz. Pa kommt also wieder zurück und hält die Kühltruhe fest.

Auf die Frage, ob sie Angst vor den Farang hat, schüttelt sie mit dem Kopf und meint, die wollten auch nichts anderes, als was ihr Mann gewollt hätte, aber die Farang kennt sie ja nicht, sie wäre vielleicht ein etwas langsamer Typ und müßte jemand erst etwas kennenlernen, bevor sie mit ihm ins Bett geht. Auf Leks Frage, wie lange es wohl dauert, bis sie hinter der Kühltruhe einen Farang näher kennenlernt und ob sie ihr vielleicht besser einen hübschen Farang dort vorbeischicken soll, wehrt sie erschrocken ab. Zu erschrocken, als daß man nicht auf den Gedanken kommen müßte, daß sie gar nicht so gerne etwas mit einem Farang zu tun hat, was sie nur nicht zugeben will. Auf die Frage, wie sie mit ihrem Gehalt auskommt, wenn sie kein Geld bei den Farang verdient, meint sie ohne rechte Begeisterung, na ja, sie hätte ja immer noch den Monatslohn und dann käme noch der Tip dazu, den manche Farang geben. Der käme immer in einen Topf und wird gleichmäßig auf alle Mädchen verteilt. Und dann würde sie sich ja auch nach der Arbeit nebenher noch etwas Geld verdienen.

Sie lebt mit Lek und zwei weiteren Mädchen zusammen, die auch noch nicht mit einem Farang mitgegangen sind. Sie waschen und bügeln nebenher Wäsche von Ausländern, die in kleineren Apartments und Pensionen in der Nähe leben und dann gibt es noch verschiedene alleinstehende Männer, die ihnen ihre Wäsche bringen, bei denen sie hin und wieder auch saubermachen und sie gehen für diese Leute auch einkaufen, meistens zu Foodland, außerdem bekommen sie auch von einigen Frauen, die mit Farang leben, die Wäsche zum Waschen. Nebenher nehmen sie auch stundenweise oder tageweise Kinder auf. Weil die beiden Mädchen, mit denen sie zusammenleben, nur tagsüber arbeiten, ist praktisch immer jemand im Haus, so daß sie nicht nur am Nachmittag auf Kinder aufpassen, sondern auch Kinder aufnehmen könnten, wenn die Eltern kurz verreisen.

Alles zusammengerechnet reicht es schon zum Leben. Es bleibt zwar nie etwas übrig und manchmal müssen sie auch zu Fuß nachhause gehen, statt mit dem Motorradtaxi zu fahren, aber das halten sie nicht für so schlimm, als daß sie etwas tun müßten, wenn sie es gar nicht wollen. Um ja nicht richtig verstanden zu werden, erklärt Pa das näher und meint, wenn also ein Farang einmal total betrunken wäre, dann brauchte sie nicht unbedingt mit ihm mitözugehen, weil sie immer genug zum Essen hat und ihrer Mutter nicht soviel Geld für den Unterhalt der kleinen Tochter schicken muß, wenn sie gerade nicht so viel hat. Ihren Freundinnen hat sie allerdings einmal erzählt, daß die nächtlichen ,Vergnügungen‘ mit ihrem Mann der schlimmste Teil ihrer Ehe gewesen war und daß sie da sehr viele negative und schmerzhafte Erlebnisse gehabt hat, die sie nicht vergessen kann. Nun nimmt sie wohl an, daß diese nächtlichen Gemeinsamkeiten immer negativ und schmerzhaft sind und verzichtet darauf.

Während bis jetzt alle Mädchen mit einem Farang beschäftigt waren, sei’s zur Unterhaltung, sei’s um mit ihm eines der üblichen Spiele zu spielen, kommt nun ein Farang im Alter von etwa fünfzig Jahren, der alleine dasitzt. Pa kann sich offensichtlich nicht dazu aufringen, zu ihm zu gehen, also kommt Lek von der Spüle her an Ao vorbei, klatscht ihr kräftig auf den Hintern, geht zu dem neuen Kunden und fragt, was er trinken möchte. Dann drückt sie Ao ein Glas Black Label mit Soda in die Hand, das diese dem Kunden bringt. So verschlafen wie sie ist, reichen die fünf Schritte und das Bewußtsein, daß der Farang Black Label trinkt, also vermutlich ein Neuer ist, der Geld hat, um sie ausgesprochen munter zu machen, denn schließlich ist sie müde und möchte bald schlafen gehen, aus welchem Grund sie sich schon einmal den zweitobersten Knopf ihrer Bluse aufknöpft, damit der Farang auch gut erkennen kann, ob er nicht vielleicht auch bald schlafen gehen möchte und nur die passende Begleitung sucht.

Inzwischen kommt ein kleines, knubbeliges Mädchen mit dreißig Zentimeter hohen Gerüstschuhen und einem Haarschnitt, der eine exakte Kopie von Leks Haarkunst zu sein scheint, bekleidet mit einem bunten Kinderpullover und einem schwarz-weiß gestreiften fußlangen Rock, der ihre fußballähnliche Kapitalsanlage an der Körpermitte sehr gut zur Geltung bringt und spricht mit Lek, als wäre sie zuvor als Flaggenkadett auf einem Kriegsschiff gewesen. Doch Lek schaut nicht einmal hin und versteht sie dennoch, kommt später zu Pa und erklärt ihr, daß sie nach der Arbeit an zwei Pensionen Wäsche abholen muß. Lek selbst muß die Wäsche von einem Farang abholen, die sofort gewaschen werden muß, weil der Mann schon gegen Mitternacht von Bangkok aus nachhause fliegt und vorher noch unbedingt seine Wäsche einpacken und mitnehmen will. Lek strahlt und erklärt, das wäre immer gut, weil Farang, die abreisen, immer etwas übrig haben, was sie nicht mitnehmen können. Entweder etwas, was man essen kann oder manchmal sogar etwas, was man verkaufen kann und meistens freuen sich die Farang über die pünktliche Wäsche so, daß sie auch noch das übriggebliebene Kleingeld als Tip geben.

Lek bestätigt meine Vermutung, daß die in Streifen gewickelte Dame eine der Zimmerkolleginnen ist, die auch nicht mit Farang mitgehen. Lek nickt mit dem Kopf, kommt etwas näher und sagt ganz leise: "Thong kommt aus Mukdahan, aus einem ganz armen Dorf. Mit sechzehn ist sie nach Bangkok gegangen, um Geld zu verdienen. Nach zwei Tagen Arbeitssuche ist sie von fünf Männern vergewaltigt worden und lag zwei Monate im Krankenhaus. Sie will nicht mehr mit Männern gehen, ist aber sonst ein sehr guter Mensch, eine echte Freundin."

Als ich mein Glas für eine Nachfüllung vorschiebe, verabschiedet sich Ao, die inzwischen auch den dritten Knopf ihrer Bluse geöffnet hat, mit einem Wai und strahlendem Lächeln, das verrät, daß die Nachtruhe und die Ernährung der nächsten Woche gesichert sind.

Mit einer knappen Geste und einem Grinsen deute ich Pa an, daß sie es hätte sein können, die jetzt unterwegs ist zu einem gewinnträchtigen Schlafplatz, doch Pa ist weder beleidigt, noch irgendwie getroffen, sondern meint ganz gemütlich, das wäre schon ganz gut so, weil Ao für ihr Kind Geld nachhause schicken muß und nicht genug zusammengehabt hat, und sie selbst hätte heute auch nicht gerade so viel Lust gehabt, mit einem Farang mitzugehen. Nach einer kurzen Pause fügt sie noch hinzu, vielleicht läßt Ao ihr das nächste Mal den Vortritt und außerdem hätte sie ja auch schon versprochen, daß sie morgens die Wäsche abholt.

Es dauerte einige Zeit, bis der Klub ein neues Mitglied erhielt. Sen war vom Flaggenkadett an der Busstation aufgegabelt worden, wo sie stundenlang heulend in einer Ecke auf dem Boden saß. Als Thong das dritte Mal dort vorbeikam und das Mädchen immer noch da saß, ging sie hin. Sen war noch keine achtzehn Jahre alt und von zuhause weggelaufen. Sie hatte sich das Fahrgeld für den Bus zusammengebettelt und der Busfahrer hatte ihr noch die fehlenden achtzehn Baht dazugegeben. Sie sah schlimm aus und ihr Gesicht war nur schwer zu erkennen. Als sie dreizehn Jahre alt wurde, war ihre Mutter gestorben und seither hatte sie den Haushalt zu führen und dem Vater und dessen Bruder zur Verfügung zu stehen. Sie war zuhause eingeschlossen worden.

Als sie siebzehn Jahre alt wurde, sollte sie einen Freund des Onkels heiraten. Der zog in die Wohnung des Vaters mit ein und nun verlangten alle Drei von ihr Sex. Sie gebrauchten sie nacheinander und erlaubten sich ihre Späße mit ihr, sehr schmerzhafte Späße. Die übrigen zwei schauten dann zu. Als sie zur Hochzeitsfeier in den Tempel gebracht wurde, riß sie sich los und lief weg. Vater, Onkel und Freund fingen sie ein, sie wehrte sich und wurde von den Dreien zusammengeschlagen, bis sie von einigen Dorfbewohnern befreit wurde. Die halfen ihr, wegzulaufen. Nun hat sie kein Geld, keine Unterkunft und nichts zu essen, aber sie will nicht an einer Bar arbeiten, sie kann es nicht.

Thong hat sie mitgenommen. Sie soll ihre Wunden heilen lassen. Dann kann sie an einer Bar Gläser spülen und putzen, sie braucht nicht mit Männern mitzugehen. Und zuhause kann sie Wäsche waschen, nähen und auf Kinder aufpassen. Fürs Essen wird es reichen, hat Thong ihr versprochen. Wenn es ihr besser geht, kann man sich vielleicht etwas überlegen.