Vietnam! schon in Phnom Penh im Reisebüro hatte ich einen Flug gebucht und das Visum besorgt (max. 1 Tag, das geht so schnell nur in Cambodia). Roundtrip Ticket von Siem Reap nach Ho Chi Minh City (Saigon), zurück (Datum offen gelassen) nach Phnom Penh. Hat runde 250 USD gekostet, mit Visum. Ich hätte auch für sagenhafte 5 Bucks in etwa 5 Stunden mit dem Bus von PNH nach Saigon fahren können, mit der gleichen VIP Bus Agentur, die mich auch nach Siem Reap brachte. Hätte ich sicher gemacht, wenn ich gewusst hätte, die einfach das ist mit dem Bus. Man sieht immerhin mehr, und es dauert kaum länger, zumindest wenn man in PNH abfährt.

Der Flug mit Vietnam Airlines war OK, das Auschecken in HCMC etwas gewöhnungsbedürftig... das Gepäck wird nach dem Empfang noch einmal geröntgt - weiß der Henker, warum. Gleich in der Ankunftshalle ein Taxi klargemacht, am Schalter. Der erste wollte 75 Dollar für die Fahrt nach Vung Tau, der Mann am zweiten Schalter nur noch 46 Bucks. Die etwa dreistündige Fahrt verlief ereignislos, und obwohl es schon dunkel war und ich mich nicht auskannte, hatte ich keinerlei Sicherheitsbedenken wegen der mitgeführten Kohle, Kameras etc. Vietnam gilt als das sicherste Reiseland Asiens. Nur vor Taschendieben sollte man sich in Acht nehmen.

Eingecheckt habe ich im Rex Hotel, ein mittelgroßes Haus mit etwa 75 Zimmern. Die Zimmerpreise gehen von 20 - 70 USD. Ich hab die 2 Zimmer Suite runtergehandelt auf 65, man gönnt sich ja sonst nichts. Außerdem blieb ich auch nur wenige Nächte. Das Hotel hat ein gutes Restaurant, ein angeschlossener, relativ großer Pool kann gegen geringe Gebühr genutzt werden. Safe im Zimmer (Zahlencode), ebenfalls ein schneller INet Anschluss. Ebenfalls angeschlossen eine Open Air Bar. Da kann man auch Mädels mitnehmen - nach Feierabend. Worauf ich aber verzichtete, denn die Mädels waren alle schon etwas älter, diese Kategorie konnte ich überall bekommen und ich wollte ja was sehen von der Stadt.

Zimmer, Pool und Hotel, Ausblick:

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Die Stadt ist groß, Motorräder bestimmen das Straßenbild. Noch vor einigen Jahren, zu Zeiten des “real existierenden Sozialismus” in West- und Mitteleuropa, wurden hier die verdienstvollen Funktionäre zur Erholung hergeschickt. Steril wirkende, riesige Straßen und große Wohnkomplexe, es erinnert an Russland, wie man es aus dem TV kennt, wechseln sich ab mit großzügigen, sauberen Parkanlagen, kleinen Restaurants, Cafés und Vierteln die geprägt werden von winzigen, alten Häusern, heruntergekommenen Hotels und bunten Märken, vor und in denen Menschenmengen ihrem geschäftigen Treiben nachgehen.

Doch lange vorbei sind die Zeiten, in denen sich Europäer hier wie selbstverständlich bewegten. Westler sind sehr selten geworden. Überrascht werde ich überall angeschaut und gemustert. Manchmal kritisch, doch zumeist freundlich. Hier ein paar gemischte Eindrücke von alledem:

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